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11.04.2012

IRIS Europe 3 in der Startphase

danube.news danube.news, via donau, Donauschifffahrt

Nach den Erfolgen der beiden Vorläufer startet IRIS Europe mit IRIS Europe 3 bereits sein drittes Projekt. Es soll deutlich zur harmonisierten Umsetzung von RIS auf europäischer Ebene beitragen.

IRIS Europe 3 ist bereit zum Start.

IRIS Europe 3 ist bereits das dritte Projekt dieser Initiative und folgt den Projekten IRIS Europe I (2006-2008) und IRIS Europe II (2009-2011). Die IRIS Europe Projekte sind international koordinierte Projekte nationaler Prioritäten mit klarem Fokus auf Pilotimplementierungen.

Die Schwerpunkte von IRIS Europe 3 liegen auf der Weiterentwicklung und Verbesserung der RIS Dienste und Technologien sowie in der Fortführung der guten Arbeit, die bereits in den vorangegangen IRIS Europe Projekten geleistet wurde. Ein weiterer wichtiger Punkt ist dabei die Einbindung der logistischen Nutzer in die geplanten Pilotimplementierungen und deren Testbetrieb.


Projektziele von IRIS Europe 3

  • Pilotimplementierung neuer harmonisierter Fahrwasserinformationsdienste sowie erweiterter Verkehrs- und Transport-bezogener RIS Dienste
  • Implementierung von erweiterten Informationsdiensten basierend auf multilateralen Vereinbarungen (internationaler Datenaustausch) und Definitionen von Service-Levels für RIS
  • Einbringen von Erfahrungen aus Pilotimplementierungen zur Weiterentwicklung relevanter technischen Spezifikationen und Standards

 

Die IRIS Europe Initiative auf den Punkt gebracht

IRIS Europe – „Implementation of River Information Services in Europe“ – ist eine internationale Initiative mit dem Ziel, die harmonisierte Entwicklung und Umsetzung von RIS in Europa voranzutreiben. Die Initiative wird von der Europäischen Kommission im Förderprogramm TEN-T unterstützt. Der Fokus dieser Initiative liegt auf der Erweiterung des RIS-Serviceportfolios, um die Sicherheit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit der Binnenschifffahrt durch moderne Informationsdienste weiter zu erhöhen.

 
IRIS Europe I

Das erste Projekt der IRIS Europe Initiative war IRIS Europe I, das von acht Mitgliedstaaten und vier zusätzlichen Kooperationspartnern im Zeitraum 2006 bis 2008 durchgeführt wurde. Folgende Ziele konnten erreicht werden:

  • Spezifizieren und Pilotieren des internationalen RIS Datenaustausches
  • Pilotumsetzungen nationaler RIS Infrastruktur und Dienste in Bezug auf Schiffsverfolgung und elektronisches Melden
  • Studien und Pilotimplementierungen umweltbezogener RIS Dienste

 

IRIS Europe II

IRIS Europe II (2009 bis 2011) war das zweite Projekt der IRIS Europe Initiative. Ziel war es, die Funktionalität von RIS zu erweitern sowie nationale RIS Infrastruktur und Dienste zu pilotieren und zu evaluieren. Neun Mitgliedstaaten waren als direkte Projektpartner und vier weitere Länder als Kooperationspartner in dem Projekt involviert. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • die weitere Entwicklung und Pilotierung des nationalen und internationalen Austauschs von RIS Daten sowie die Erweiterung der RIS Dienste für logistische Nutzer und Behörden
  • Definition der minimalen Qualitätsanforderungen für RIS Dienste und Technologien
  • Vorantreiben der Standardisierung von RIS Diensten und Technologien
  • Pilotimplementierung neuer RIS Dienste und Technologien sowie Machbarkeitsstudien für zukünftige RIS Dienste

 

Nach drei Jahren kann das Projektmanagementteam von IRIS Europe II mit Stolz sagen, dass "das Projekt erfolgreich durchgeführt wurde und fast alle geplanten Ergebnisse durch die sehr aktiven und motivierte Projektpartner erreicht wurden", so Mario Kaufmann, IRIS Europe 3 Projektkoordinator der via donau.

 

Redaktion: IRIS Europe

Bild: IRIS Europe

Link: www.iris-europe.net

Projektdaten

Projektkoordinator: via donau

Budget: 10,46 Mio. €

Start: Jänner 2012

Projektdauer: 3 Jahre (bis Ende 2014)

Projektrahmen: TEN-T

Projektpartner: 7 Länder (Österreich, Bulgarien, Republik Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und Slowakei)

Kooperationspartner: Belgien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Serbien und Ukraine



 
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