Das Verkehrsministerium und via donau erhielten am 3. Februar offiziell die Aufgabe, die Koordination für den Bereich der „Verbesserung der Mobilität und Multimodalität – Binnenwasserstraßen“ zu übernehmen. Klares Ziel ist es, die Donau zu einem nachhaltigen und konkurrenzfähigen Transportweg zu machen. In der Donauraumstrategie sollen gemeinsame Wachstumspotenziale in der Region erkannt und genutzt werden. Das Engagement von via donau im Donauraum ist also weiterhin gefordert.
Die Europäische Kommission hat am 8. Dezember 2010 die EU-Strategie für den Donauraum offiziell angenommen und eine entsprechende Mitteilung sowie einen begleitenden Aktionsplan veröffentlicht. Die Umsetzung der insgesamt 11 Schwerpunktbereiche der Donauraumstrategie soll durch Koordinatoren sichergestellt werden. Hierzu hat die zuständige europäische Generaldirektion für Regionalentwicklung (DG REGIO) am 3. Februar die zuständigen Koordinatoren ernannt. Für den Themenbereich Binnenschifffahrt wird Österreich, vertreten durch das Verkehrsministerium und via donau, gemeinsam mit Rumänien die Koordinationsrolle ausüben. Zu den Aufgaben der Koordinatoren zählen unter anderem die Vernetzung von Kontaktpersonen und Projektleitern in den Donauländern, die Unterstützung der Umsetzung der Arbeitsprogramme und die Beratung bei Finanzierungsfragen.
Österreich nimmt im Bereich der Donauschifffahrt durch die Aktivitäten der via donau bereits seit Jahren eine Vorreiterrolle ein und arbeitet in zahlreichen Kooperationen und Projekten – wie beispielsweise River Information Services, NEWADA, NELI, WANDA oder PLATINA – mit Partnern entlang der gesamten Donau.
Die Donauraumstrategie soll bis Mitte 2011 im Zuge der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft vom Europäischen Rat beschlossen werden. Der offizielle Start der Umsetzung der Donauraumstrategie wird für Juli 2011 erwartet.
Allgemeiner Hinweis: Die „Strategie der Europäischen Union für den Donauraum" wurde im Rahmen einer breit angelegten Einbindung der 14 Donaustaaten ausgearbeitet und soll konkrete Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Energie, Umwelt und sozio-ökonomische Rahmenbedingungen enthalten. Der Aktionsplan versteht sich als eine maßgebliche Richtlinie für die Vergabe von europäischen Fördermitteln (v.a. Regionalförderungen) in der Finanzperiode 2014-2020.
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