Kooperation bei der Errichtung eines Schifffahrtsinformationssystems nach Vorbild Österreichs auf den Wasserstraßen Kroatiens
Wien (OTS) „Die Bundesregierung unterstützt gerne die Bemühungen Kroatiens nach Einrichtung und Umsetzung von satellitengesteuerten River Information Services, nach Vorbild des in Österreich entwickelten und auch bereits erfolgreich implementierten DoRIS-Systems. Es ist das erklärte verkehrspolitische Ziel der Bundesregierung, den alternativen Verkehrsträger Schifffahrt attraktiver und die Wasserstraße Donau zu einer wettbewerbsfähigen Alternative zu Schiene und Straße zu machen, daher wird der Binnenschifffahrt auch im Rahmen der EU-Präsidentschaft Österreichs 2006 eine bedeutende Rolle zukommen“, erklärte heute, Montag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka im Rahmen seines Treffens mit den kroatischen Verkehrsstaatssekretären Branko Bacic und Drazen Breglec in Wien. Kroatien sei ein bedeutenden Partner für die Entwicklung der Wasserstraße Donau, eine stärkere Kooperation bei der Errichtung eines Schifffahrtsinformationssystems auf den Wasserstraßen Kroatiens der geplanten EU-Richtlinie sei von beiderseitigem Interesse. ****
Die Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft via donau solle im Rahmen dieser Kooperation dabei das Entwicklungszentrum für die Donauschifffahrt in Kroatien bei der Errichtung von RIS – River Information Services sowie bei der Entwicklung von EU-Projekten im Bereich Donaulogistik und Transporttechnologie unterstützen. „Die Bundesregierung möchte gerade die EU-Präsidentschaft Österreichs nutzen, um die Förderung der Binnenschifffahrt in der europäischen Verkehrspolitik noch stärker als bisher zu verankern. Österreich begrüße es daher sehr, mit Kroatien einen starken Verbündeten zur besseren Nutzung der Donau als umweltfreundlichen Verkehrsträger in Europa zu haben, um gemeinsam bessere Rahmenbedingungen für die Binnenschifffahrt zu schaffen. „Die Wasserstraße muss in Zukunft einen größeren Beitrag zur Entlastung der Ost-West-Verkehrsachsen und des grenzüberschreitenden Güterverkehrs im Donauraum leisten", betonte Kukacka.
Staatssekretär Kukacka betonte die Wichtigkeit intensiver Kooperationen auf schifffahrtspolitischer Ebene als auch im Rahmen konkreter Projekte, wie beispielsweise die Errichtung von Schifffahrtsinformationssystemen. Nur so wären die freien Kapazitäten der Donauschifffahrt zum Vorteil der Wirtschaft zu nutzen. „Österreich hat in den letzten Jahren wesentliche Arbeiten zur Stärkung der Donauschifffahrt in Angriff genommen, wie die Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse mit der Umsetzung des flussbaulichen Gesamtprojektes, den Ausbau der Häfen, die Angleichung rechtlicher Regelungen und die Entwicklung eines nationalen Aktionsplans zur Stärkung der Binnenschifffahrt. Damit versuchen wir ein verkehrspolitischer Ideenlieferant auch für angrenzende Donaustaaten zu werden, um die Wasserstrasse Donau grenzüberschreitend zu stärken, schloss Kukacka.
Rückfragehinweis:
Mag. Christian Dolezal, Pressesprecher
Staatssekretariat im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel. +43 (01) 711 62/8803c
» hristian.dolezal bmvit.gv.at
Mag. Eva Michlits
via donau –Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
Tel. +43 (01) 595 48 96 40
» eva.michlits via-donau.org
Redaktion: bmvit und via donau
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