Die Politik und das bmvit werden aus dem aktuellen Hochwasser ihre Lehren ziehen. Künftig werden die Verfahren konsequenter durchgezogen, ohne auf jedes Einzelinteresse von Gemeinden, Anrainern und Naturschützern Rücksicht zu nehmen. „Das Gemeinwohl muss vor Einzelinteressen gestellt werden, denn das Gros der Bevölkerung erwartet, dass Hochwasserprojekte rascher und unbürokratischer bewilligt und umgesetzt werden", betont der Staatssekretär.
Bereits am Mittwoch begannen die ersten Gespräche mit Experten der Bezirkshauptmannschaft, der via donau, der niederösterreichischen Landesregierung und Zivilingenieuren, um möglichst rasch eine Schadensanalyse des Zustandes der Marchhochwasserschutzdämme - vor allem der gefährdeten Bereiche - vornehmen zu können und zu einer raschen Sanierung der beschädigten Hochwasserschutzdämme zu gelangen. „Sobald die Wasserstände an der March gesunken sind, wird die Schadenserhebung durchgeführt und raschest mit der Sanierung der gebrochenen, sowie die stark gefährdeten Dammbereiche begonnen. Um keine weitere Zeit zu verlieren werden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen umgehend und ohne bürokratische Ausschreibung umgesetzt. Die erforderlichen Mittel dafür sind sichergestellt", fasst Kukacka die wichtigen Schritte zur raschen Schadenser- und -behebung zusammen.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger, Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803
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