Der Danube Day wurde erstmals 2004 anlässlich des 10. Jahrestages der Unterzeichnung des DCPR auf Initiative der ICPDR organisiert. Die diesjährigen Feierlichkeiten im Donauhafen sind das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen unterschiedlicher Organisationen. Eine bewegte Geschichte und unterschiedliche Traditionen der einzelnen Länder werden gemeinsam gefeiert. Mit mehr als 3,5 Millionen Bulgaren, die entlang der Donau und in deren Einzugsgebiet leben, hat dieses Ereignis einen hohen symbolischen Wert. Ein größeres Bewusstsein zur derzeitigen Lage der Donau soll mit der Veranstaltung geschaffen werden. Außerdem ist es ein Ziel, ein steigendes öffentliches Interesse an der tragenden Rolle der Donau für jene deren Zukunft und Schicksal von dieser abhängt, zu demonstrieren.
Organisiert wurde die diesjährige Veranstaltung, die zum ersten Mal in Lom stattgefunden hat, von Frau Penkova, der Bürgermeisterin von Lom, und von Frau Czarnota, der Leiterin der bulgarischen Einheit der EC Enlargement Directorate General.
In den Veranstaltungsräumlichkeiten der örtlichen Nikola Parvanov Schule trafen rund 50 Personen, größtenteils aus der Region, zusammen. Nach den Hauptrednern Frau Gospodinova und Herr Cucu aus den bulgarischen und rumänischen Verkehrsministerien, präsentierte Gerhard Gussmagg, Teamleiter der Abteilung Transportentwicklung bei via donau die „Donau als Korridor der Möglichkeiten“. Dabei wurde die Schlüsselrolle der Donau im europäischen Transportsystem unterstrichen und auf die Schwerpunktprojekte von via donau eingegangen.
Mit der abschließenden Abendveranstaltung in einem Weingut in Polonia im Umland von Lom ließ man die Veranstaltung gemütlich ausklingen.
Quelle: via donau
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