Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2004 in New York und den darauf folgenden Anschlägen in Europa ist eine neue Ära für den intermodalen Verkehr angebrochen. Um die öffentliche Sicherheit trotzdem zu gewährleisten, wurden seitdem Sicherheitsvorkehrungen erhöht und damit Behörden vor neue Aufgaben gestellt. Die neuen Rahmenbedingungen verursachen zusätzlichen Kosten und belasten seither den kombinierten Verkehr, der somit an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Transportweg Straße verliert. Ein zentrales Anliegen ist deshalb die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen ohne die Wirtschaftlichkeit zu beeinflussen.
In INSECTT, einem Gemeinschaftsprojekt einiger europäischer Flughafenbetreiber und Anbieter von kombinierten Transportlösungen, steht die Erhöhung der Sicherheit im Mittelpunkt. Mit dem Projekt sollen die notwendigen Maßnahmen und Adaptionen der vorhandenen Prozesse zum Vorteil für den kombinierten Verkehr vorgenommen werden. Dazu gehören etwa die Entwicklung und Prüfung von Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit, die Durchführung einer Informationskampagne, die Erstellung eines Trainingsprogramms für Mitarbeiter und die Entwicklung von speziellen Instrumenten zum elektronischen Datenaustausch. Ziel ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Im abschließenden Workshop wurden Ergebnisse zu den bereits umgesetzten Maßnahmen präsentiert.
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter www.uirr.com.
Quelle: via donau
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