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23.10.2007

Schifffahrtssektor unterstützt im Zusammenhang mit IRIS Europe angewendeten nationalen und internationalen Datenaustausch

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Maßnahmen zum nationalen und internationalen Datenaustausch im Zusammenhang mit IRIS Europe (Implementation of River Information Services in Europe) finden Zustimmung bei europäischen Interessensvertretungen. European Barge Union (EBU) und European Shipping Organisation (ESO) zeigen im Zuge eines Koordinationsmeetings Einstimmigkeit.

Im Jänner 2006 wurde IRIS Europe, ein europaweites Projekt zur Einführung von RIS, gestartet. Ziel ist es, die Funktionsweise von River Information Services im europäischen Wasserstraßennetzwerk zu erweitern. Speziell grenzüberschreitende Informationsdienste und der damit in Verbindung stehende Datenaustausch stehen dabei im Projektfokus. Außerdem wird das Zusammenspiel neu entwickelter RIS Dienste, Austausch von Zulassungsdaten und Abfallvermeidungsdienste mittels Pilotinstallationen bestätigt.  

Im Zuge des Koordinationsmeetings mit unterschiedlichen europäischen Organisationen wie der European Barge Union (EBU) und der European Shipping Organisation (ESO) wurden Kernaussagen der IWT Industrie unter dem Projektmanagement von IRIS Europe festgelegt: 

  • Der Datenaustausch innerhalb der (I)RIS Services benötigt eine formelle gesetzliche Grundlage.
  • Der Binnenschifffahrtssektor benötigt europaweit einheitliche technische Standards für den Datenaustausch.
  • Es muss zwischen Informationen, die an eine zuständige Behörde über sichere Kommunikationsinfrastruktur wie BICS/ERI gesendet werden und anderen Informationen die z.B. über AIS übertragen werden, unterschieden werden.
  • Der Binnenschifffahrtssektor fordert höchste Datenschutzstandards, wenn geschäftlich relevante Information zwischen den zuständigen Behörden und anderen berechtigten Benutzern des Systems ausgetauscht werden.
  • Vollständige Kompatibilität zwischen dem BICS System und dem deutschen Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt (MIB) soll so bald als möglich erreicht werden.
  • Der Binnenschifffahrtssektor begrüßt nationale und europäische Förderprogramme für die RIS Einführung.
  • Die weitere RIS Entwicklung soll mit dem Binnenschifffahrtssektor diskutiert werden. EBU und ESO sind bereit, an einem solchen Dialog teilzunehmen

Andreas Bäck, Mitglied des IRIS Europe Projektmanagement Teams dazu: „Die Einbindung von EBU und ESO in die Entwicklung von Informationsdiensten für den Logistiksektor bedeutet einen entscheidenden Schritt nach vorne. Deren Involvierung ist eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der Informationsdienste für den gesamten Sektor.“

Quelle: via donau



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