Voies Navigables de France, eine Gesellschaft zur Erhaltung und Entwicklung der französischen Wasserstraßen, setzt richtungsweisende Schritte in der Modernisierung des Transportnetzes Binnenwasserstraße. Frankreichs Flüsse sollen den zukünftigen Anforderungen gerecht und der Transportweg Wasserstraße sicherer und konkurrenzfähiger werden. Der Forcierung der Binnenwasserstraße als wichtigste umweltfreundliche Alternative zum Transportweg Straße kommt oberste Priorität zu.
Mehr als 1.700 Kilometer bedeutender Wasserstraßen werden in Frankreich für die kommerzielle Schifffahrt genutzt. Um den Zugang zu Belgien und damit zum europäischen Wasserstraßennetz zu ermöglichen, wird der Ausbau der Verbindung Seine – Escaut angestrebt. Baustart des neuen Kanals ist 2010. Die Fertigstellung des Kanals, der schlussendlich eine Verbindung zum Schwarzen Meer darstellt, ist 2014 geplant. Die Verbindung Seine – Nordeuropa zwischen Paris und dem Norden Europas wird zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens in der Binnenschifffahrt auf der Seine und im Norden von Frankreich und Belgien um ein Drei- bis Vierfaches führen. Um diesem Verkehrsaufkommen gewachsen zu sein, wird im TEN-T Projekt Système d’Information Fluviale (SIF) der erste Schritt zur Umsetzung von River Information Services (RIS) an der Seine – Escaut Achse unternommen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung mit RIS und dem Erfolg von DoRIS leistet via donau dem SIF Projektkonsortium fachliche Unterstützung in deren Bestrebungen zur Einführung einer intelligenten Infrastruktur zur effizienteren Auslastung der Binnenwasserstraßen in Frankreich und Belgien.
Quelle: via donau
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