Die Überwachung des Schiffsverkehrs innerhalb der nationalen Hoheitsgewässer gehört zu den Hauptaufgaben der zuständigen Institutionen wie Küsten- und Hafenbehörden, Polizei, Zoll, Heer und Rettungsorganisationen. Mit der Implementierung und dem Einsatz von AIS hat Serbien ein neues Instrument zur Steigerung der Effizienz und der Sicherheit von Verkehren sowie zur Entlastung von Nutzern und Behörden geschaffen. Gemäß der EU Richtlinie für River Information Services haben die serbischen Behörden die landseitige AIS Abdeckung der Donau erweitert. Für die kontinuierlich steigende Anzahl an mit AIS Transpondern ausgestatteten Schiffen, wird damit eine automatische Schiffsverfolgung ermöglicht. Im serbischen Donauabschnitt sind derzeit bereits 120 Schiffe mit AIS Transpondern ausgestattet. Mit der Erweiterung der AIS Infrastruktur im Bereich der Schleuse „Eisernes Tor I“ konnte RIS einem wichtigen behördlichen Nutzerkreis zugänglich gemacht werden. Die Schleusenaufsicht kann so ankommende Schiffe früher und genauer identifizieren, und dadurch Schleusenvorgänge effizienter planen. Bis 2008 soll die Hälfte des serbischen Donauabschnittes über landseitige AIS Abdeckung verfügen.
Quelle: Zoran Lukic, Redaktion: via donau
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