Das Öltankschiff "Victoria" wurde in einer Kooperation zwischen CREATING, einem aus 27 europäischen Partnern bestehenden Forschungsprojekt, und dem Energieunternehmen BP entwickelt. Im Zentrum der Entwicklungsarbeit stand dabei die Reduktion von Emissionen. BP stellte das Öltankschiff „Victoria“ als Testschiff zur Verfügung mit dessen Hilfe die Umweltfreundlichkeit der Binnenschifffahrt bei gleichzeitiger Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachgewiesen werden soll.
Das „Sauberste Schiff“ arbeitet mit bestehenden Technologien, die so eingesetzt werden, dass optimale Transportleistungen realisiert und Emissionen reduziert werden können. Mit einem speziellen Katalysator werden Stickoxidemissionen (NOx) vermindert, zur Reduktion von Feinstaub werden Partikelfilter eingesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung konnten der Maschinenraum der „Victoria“ sowie dessen Spezialkatalysator von den Veranstaltungsteilnehmern besucht werden. Außerdem wurde den Besuchern der ATM, ein spezieller Tempomat zur Bestimmung der wirtschaftlichsten Geschwindigkeit des Schiffes, präsentiert.
Anhand der „Victoria“ soll gezeigt werden, wie schwefelfreie Treibstoffe und Abgas reinigende Vorrichtungen mehr als 10% an Energie einsparen, CO2 reduzieren und 90 – 99% weniger Partikel erzeugen können.
Nach der Veranstaltung in Rotterdam wird die „Victoria“ Anfang 2008 den Hafen von Brüssel anlaufen, und politische Entscheidungsträger von der Notwendigkeit eines Gesetzes zur EU-weiten Einführung schwefelfreier Treibstoffe für die Binnenschifffahrt überzeugen
Quelle: via donau
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