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14.12.2007

Flussbauliches Gesamtprojekt bringt Nutzen für Umwelt und Schifffahrt

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Das „Flussbauliche Gesamtprojekt Donau östlich von Wien“ verbessert gleichermaßen die Schifffahrtsbedingungen sowie die ökologischen und wasserwirtschaftlichen Verhältnisse im Donauabschnitt zwischen Wien und Bratislava. Flussbauliche Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Nationalpark Donau-Auen geplant. Seit kurzem liegen alle Projektunterlagen in den betroffenen Gemeinden und bei den zuständigen Behörden zur Einsicht auf.

Das Flussbauliche Gesamtprojekt Donau östlich von Wien ist ein integratives Gesamtprojekt, von dem sowohl die Schifffahrt als auch der Nationalpark Donau-Auen in hohem Maße profitieren werden. Auch die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD), die für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im gesamten Donauraum verantwortlich ist, erachtet die Planungsprinzipien des Projekts als vorbildhaft. Durch gemeinsame Planung mit dem Nationalpark Donau-Auen und führenden Vertretern aus den Fachbereichen Ökologie und Wasserbau wurde ein Projekt ausgearbeitet, das wirtschaftliche und ökologische Ziele gleichermaßen vereint.  

Ziele des Flussbaulichen Gesamtprojekts

  • Stopp der Eintiefung der Donausohle durch Zugabe von Grobkies („Granulometrische Sohlverbesserung“)
  • Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse für die Güterschifffahrt speziell bei Niederwasser durch innovative Niederwasserregulierung
  • Sicherung der Fauna und Flora im Nationalpark Donau-Auen durch Rückbau der Uferverbauung und Anbindung von Nebenarmen  

Güterschifffahrt leistet wichtigen Beitrag zum Umweltschutz
Durch einen ganzheitlichen Planungsansatz und den Einsatz innovativer flussbaulicher Maßnahmen können Regulierungsbauten um etwa ein Drittel reduziert und dennoch die Fahrwasserverhältnisse für die Güterschifffahrt bei Niederwasser verbessert werden. Die verbesserten Fahrwasserbedingungen fördern den Einsatz des Güterschiffs als umweltfreundlichen Verkehrsträger. Angesichts des enormen Verkehrswachstums im Donaukorridor kann die Schifffahrt einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduktion des CO2-Ausstoßes leisten.  

Nationalpark profitiert von geplanten Projektmaßnahmen
Das Ökosystem im Nationalpark Donau-Auen wird durch die Verhinderung des weiteren Absinkens der Donau- und Grundwasserspiegel durch die geplante Sohlstabilisierung, durch den Rückbau von Ufersicherungen und durch die Wiederanbindung von Nebenarmen nicht nur nachhaltig gesichert, sondern erhält viel von seinem ursprünglichen Charakter eines dynamischen Auenökosystems zurück. Der Nationalpark Donau-Auen war von Beginn an in das Projekt eingebunden und unterstützt ausdrücklich das geplante Gesamtvorhaben.    

Einbindung der Öffentlichkeit ist wesentlicher Bestandteil des Projekts
Bis 24. Jänner 2008 liegen der Genehmigungsantrag sowie die Projektunterlagen inklusive der Umweltverträglichkeitserklärung in den betroffenen Gemeinden und bei den zuständigen Behörden der Länder Niederösterreich und Wien zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Bereits im Vorfeld wurde im Zuge von Informationsveranstal­tungen in den berührten Donaugemeinden das Projekt vorgestellt und die Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger beantwortet.      

Kontakt
via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
Mag. Sabine Fischer
1220 Wien, Donau-City-Straße 1
Tel: 05 04321 - 1406
» presse   via-donau.org
» www.via-donau.org



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