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20.03.2008

Länderübergreifendes Hochwasserwarnsystem für die Donau in Betrieb

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Am 10. März wurde das erste länderübergreifende Hochwasserwarnsystem für die Donau von der internationalen Donau-Schutzkommission (ICPDR) und dem Joint Research Centre der Europäischen Kommission (JRC) vorgestellt. Damit können Donau Anrainerstaaten bis zu zehn Tage im Voraus vor einem Hochwasser gewarnt werden.

Das länderübergreifende Hochwasserwarnsystem - “Danube-EFAS” (Danube European Flood Alert System) - ist eine Ergänzung zu den bereits bestehenden nationalen Warnsystemen und ermöglicht den Teilnehmerstaaten während des Prognosezeitraums von zehn Tagen Schutzmaßnahmen zu setzen. Experten sind überzeugt, dass das System durch die flächendeckende Erfassung der Werte entlang der gesamten Donau zur Reduktion von Hochwasserschäden beitragen wird.

Insgesamt 700 Messstationen entlang der Donau liefern Daten zu Hochwasserprognosen und Niederschlagsmengen. Darüber hinaus werden auf Karten Donauzuflüssen, die bereits kritische Wasserstände aufweisen, dargestellt. Die Daten sind rund um die Uhr für registrierte Benutzer im Internet abrufbar.

Gemeinsame Absichtserklärungen zur Entwicklung des länderübergreifenden Frühwarnsystems wurden von Österreich, Bulgarien, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Moldawien, Serbien, der Slowakei, Slowenien und Rumänien unterzeichnet. Finanziert wurde das System aus Fördermitteln der Europäischen Union.

Quelle: International Commission for the Protection of the Danube River (IDPDR); Redaktion: via donau




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