Die am 11. März veröffentlichte Erklärung spiegelt das unter den Interessensgruppen erzielte Einvernehmen über den Schutz der Natur entlang des Flusses und die Schaffung notwendiger Bedingungen für die Entwicklung einer nachhaltigen Binnenschifffahrt in einer intakten Flusslandschaft wider.
Der Prozess wurde auf Initiative der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) in Zusammenarbeit mit der Donaukommission und der Internationalen Savekommission ins Leben gerufen. Mit der gemeinsamen Absichtserklärung wird die Notwendigkeit eines interdisziplinären Planungsprozesses für Infrastrukturprojekte entlang der Donau betont. Die Teilnehmer aus den Bereichen Umwelt, Wassermanagement, Wasserbau, Schifffahrt, Raumplanung, Tourismus und Wirtschaft stehen für die vielfältigen Ansprüche an die Donau.
Mit der Absichtserklärung haben rund 50 Stakeholder, darunter 12 Staaten aus dem Donauraum, 22 Interessensgruppen aus Industrie und Umwelt sowie private Umweltorganisationen und NGOs, ein Übereinkommen getroffen, wie die zukünftige Entwicklung der Wasserstraße Donau in Einklang mit dem Schutz des Ökosystems Donau zu bringen ist. Die enthaltenen Grundsätze und Planungskriterien sollen bei zukünftigen Infrastrukturprojekten an der Donau angewandt werden.
Quelle: Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD); Redaktion: via donau