Ein umweltbewusster Umgang mit Abfällen leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen sowie zur Vermeidung von Boden-, Luft- und Gewässerverunreinigung. Zielsetzung des Projektes ist es daher, Verbesserungspotenziale im Abfalltrennverhalten der Güterschifffahrt auszuschöpfen und die Effizienz der Sammlung von Abfällen an den österreichischen Donau-Schleusen in Abwinden, Persenbeug und Greifenstein zu steigern.
Wesentliche Projektbeteiligte: Betreiber von Schifffahrtsanlagen, Vertreter der Schifffahrt, Abfallentsorgungsunternehmen sowie Abfallverbände
Um der Güterschifffahrt auf der österreichischen Donau die Abfalltrennung weitest möglich zu erleichtern, hat via donau zur Kennzeichnung der Altstoff- und Restmüllsammelbehälter eine einheitliche Symbolik und Beschriftung erarbeitet und in 2007 an den entsprechend ausgestatteten Donau-Schleusen umgesetzt. In einer Broschüre, die in fünf Sprachen erhältlich ist, wird über den umweltgerechten Umgang mit Abfällen in der Güterschifffahrt, richtige Abfalltrennung, Behälterkennzeichnung sowie Lage sämtlicher Abfallannahmestellen auf der österreichischen Donau informiert. Ergänzend werden diese Informationen über eine Hotline, das Internet und im Schifffahrtsinformationssystem DoRIS zur Verfügung gestellt.
Seit April 2008 wird im Rahmen von Monitoringaktivitäten an den Schleusen die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen überprüft, um künftig weitere erforderliche Maßnahmen daraus ableiten zu können.
Projektleitung und Umsetzung
Dipl.-Kff. Petra Seiwerth
Tel: +43 (0) 504 321 1606
petra.seiwerth via-donau.org
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