Seit Jahrhunderten wird versucht, Ortschaften entlang der Donau vor einem Hochwasser zu schützen. Durch Hochwasserschutzeinrichtungen konnte die Sicherheit wesentlich verbessert werden.
Alle diese Anlagen und Vorrichtungen müssen jedoch laufend gewartet, betreut und auf ihre Sicherheit überprüft werden. Für den Katastrophenfall gibt es klare Zuständigkeiten und eingespielte Abläufe – das reibungslose Funktionieren eines Hochwasserdienstes ist aber nicht zuletzt auf den hohen persönlichen Einsatz aller Beteiligten zurückzuführen.
via donau ist als geschäftsführende Stelle der Donauhochwasserschutzkonkurrenz (DHK) für vorbeugende und abwehrende Maßnahmen im Bereich der DHK-Hochwasserschutzanlagen (Dämme, Wehre etc.) zuständig.
Das betrifft bauliche Vorkehrungen und Sanierungen sowie den Hochwasserdienst. Bei den Einsätzen werden die Hochwasserschutzanlagen der DHK gesichert. Alle anderen Hochwasserschutzanlagen koordiniert der Katastrophendienst der Länder, regionale Einsatzstellen wie Hochwasserverbände regeln Erhaltung und Betrieb vor Ort.
Im Zuge des Hochwasserdienstes werden von via donau rund 200 km Hochwasserschutzdämme, 16 Brücken, 64 Siele sowie die Betriebshäfen gesichert. Auch die Räumung von Baustellen im Hochwasserabflussgebiet muss zeitgerecht veranlasst werden. Das Messwesen der via donau führt während des Hochwassers Durchflussmessungen durch.
Gerhard Kusebauch
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