
Das Binnenschiff ist ein umweltfreundliches Güterverkehrsmittel. Allerdings stellen Flüsse nicht nur Wasserstraßen dar, sondern sind durch die unterschiedlichsten Nutzungsinteressen geprägt – z.B. Energieerzeugung, Hochwasserschutz, Erholung, Tourismus oder Trinkwasserressource.
Damit Schifffahrt und die Donau als Lebensraum kein Widerspruch sind, verfolgt via donau bei Wasserstraßen-Entwicklungsprojekten einen integrativen und nachhaltigen Planungsansatz. Integrative Planung ist ein Werkzeug zur Entwicklung nachhaltiger Wasserstraßenprojekte, das durch die Berücksichtigung der ökologischen Aspekte, der unterschiedlichsten Nutzungsinteressen und aller rechtlichen Rahmenbedingungen eine Win-Win-Situation für Schifffahrt und Ökologie schaffen und den sektorübergreifenden Wissensaustausch sichern kann.
Ein gutes Beispiel für einen integrativen Planungsansatz an der Wasserstraße Donau ist das Flussbauliche Gesamtprojekt östlich von Wien: Es sichert das Bestehen des Nationalparks Donau-Auen und ermöglicht ganzjährig stabile Fahrwasserverhältnisse für die Schifffahrt.
Beispiele für ökologisch orientierte flussbauliche Maßnahmen, die im Projekt umgesetzt werden, sind die Wiederanbindung von Nebenarmen, der Rückbau harter Uferbefestigungen, der Rückbau und die Optimierung von Buhnen (vom Ufer aus in den Fluss hineinragende Bauwerke zur Beeinflussung der Fließverhältnisse) sowie die granulometrische Sohlverbesserung (die Auftragung von Grobkies auf bestimmte Stellen des Flussbettes zur Anhebung des Wasserspiegels).
Europas modernste Wasserstraßen- gesellschaft – Aufgaben, Ziele und Projekte
Alles über Transporte auf der Donau sowie Daten und Fakten zur Wasserstraße
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Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien
Realisierung eines nachhaltigen Hochwasserschutzes an der March.
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