Der eFreight-Ansatz umfasst alle Transport- und Logistikprozesse, von der Planung über den Transport selbst bis zur endgültigen Abwicklung. Ein essentielles Element dieses Ansatzes ist das Ziel einer Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger und deren elektronischer Systeme und Anwendungen hin zu multimodalen Transportnetzwerken. Im Zuge des Projektes soll eine Plattform geschaffen werden, um Gestaltung, Entwicklung und Einsatz von eFreight Lösungen zu unterstützen, die dann anhand von Business Cases bewertet werden.
Das Projekt eFreight soll den Einsatz der Verkehrsträger vereinfachen, vor allem die Kombination unterschiedlicher Transportmodi, um eine optimale, nachhaltige Verwendung der Ressourcen sicherzustellen.
eFreight soll einen papierlosen, elektronischen Fluss von Informationen über den physischen Güterfluss mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen – ‚Internet for Cargo’. Tracking und Tracing soll über alle eingebundenen Verkehrsträger hinweg während der gesamten Transportdauer möglich sein.
Die hierbei betroffenen Akteure sind die Transportnutzer (Versender, Logistikdienstleister, …), Anbieter von Transportinfrastruktur und Behörden.
Um dies zu erreichen, bedarf es spezifischer Projektziele:
• Analyse der Anforderungen bzgl. Richtlinien, Markt, Technologie und gesetzlicher Grundlagen.
• Einrichten einer Plattform um Gestaltung, Entwicklung und Einsatz von eFreight Lösungen zu unterstützen.
• Verstärktes Anbieten von A2A und A2B Lösungen (mittels Plattform) um den Informationsaustausch zwischen Behörden und Unternehmen zu erleichtern (Monitoring und Controlling des Gütertransports und des Verkehrs).
• Entwicklung von B2B und B2A Lösungen (mittels Plattform) um die Effizienz sowie die end-to-end Qualität des Gütertransports mit mehreren Verkehrsträgern zu verbessern.
• Bewerten der Projektergebnisse anhand von Business Cases.
BMT Group (UK), ILS - INLECOM Systems (UK), VTT - Technical Research Centre of Finland (FI), PIL – Port Infolink (Rotterdam) (NL), MARLO (NO), HIT – Hellenic Institute for Transport (EL), STE – STENA (SE), NECL – Nautical Enterprise (IE), MRK – MARINTEK The Norwegian Marine Technology Research Institute (NO), ISL – Institute of Shipping Economics and Logistics (DE), PTV (DE), UIBK – University of Innsbruck (AT), eBOS – eBOS Technologies (CY), MAL – Maritime Administration of Latvia (LV), K-NET (EL), BME – Budapest University of Technology and Economics (HU), UAE – University of the Aegean (EL), TRE – TREDIT (EL), ACOS (DE), via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH (AT), MOB – Mobycon (NL), VAL – Valencia port (ES), MJC2 (UK), SPC – Serviço Português de Contentores, S.A (PT), FORD – Fordesi (PT), POC – Port of Cork (IE), UNEW – Newcastle University (UK), SCK – Schenker (SE), JDR – Jan de Rijk (NL), DSV (SE)
Der Aufgabenbereich umfasst die Analyse der gesetzlichen und regulativen Erfordernisse, die Analyse der Stakeholder-Anforderungen (Arbeitspaket 1 AP-1: Anforderungsanalyse und eFreight-Rahmenwerk) sowie die Überprüfung der Durchführbarkeit von 'Single Transport Document' und 'National Single Windows' (AP-3: Verbesserte A2A und A2B eFreight Systeme), jeweils aus der Sicht der Binnenschifffahrt.
Mag. Dr. Gerhard Schilk
Tel: +43 (0) 504 321 1621
gerhard.schilk via-donau.org
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