
Die Ziele des FGP können aufgrund einer bislang für ein Projekt dieser Dimension einzigartigen interdisziplinären Projektplanung gleichzeitig, ohne Errichtung einer Staustufe und ohne den Hochwasserschutz zu beeinträchtigen, erreicht werden. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die Ziele und Maßnahmen dargestellt:

Buhnenoptimierung am Beispiel des Pilotprojekts Witzelsdorf:
Uferrückbau am Beispiel des von der EU ausgezeichneten LIFE Natur Projekts bei Thurnhaufen, der durch das Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg durch weitere Maßnahmen ergänzt wird.


Sowohl durch die Granulometrische Sohlverbesserung als auch durch die Niederwasserregulierung wird der Niederwasserspiegel der Donau angehoben und so der Entkoppelung zwischen Fluss und Au entgegengewirkt, bzw. wird dadurch die Sohleintiefung der letzten Jahre kompensiert.
Das „Flussbauliche Gesamtprojekt Donau östlich von Wien“ stellt einen wichtigen Schritt für die umwelt- und sozialverträgliche Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens im Donaukorridor dar und kann aufgrund seines umfassenden interdisziplinären Projektansatzes als Vorbild für die Beseitigung vergleichbarer Schwachstellen entlang der Donau dienen.

