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  • Datenaufbereitung
  • Freudenau 1
  • Modellierungsbeispiel


Die aus den Sohlgrundaufnahmen und der Landvermessung resultierenden Daten werden kartographisch aufgearbeitet und bilden in Form von topographischen und bathymetrischen Daten (Uferlinien, Schifffahrtsrinne, landseitige Infrastruktur, Tiefendaten, etc.) die Basis für die Schifffahrtsinformationssysteme - sogenannte River Information Services (RIS).

In Kooperation mit den zuständigen Behörden (Oberste Schifffahrtsbehörde OSB) werden schifffahrtspolizeiliche Daten (Bojen, Schifffahrtszeichen, Zonen mit speziellen Einschränkungen etc.) in den Binnenschifffahrtskarten (Inland ENCs) eingezeichnet.


Elektronische Verarbeitung

Ohne EDV-Unterstützung ist die Auswertung, Bearbeitung, Archivierung, Analyse und Präsentation von Messdaten heute undenkbar. Die konsistente Datenhaltung ist ein wesentlicher Faktor im Qualitätsmanagement und wird durch die unternehmensinterne Datenbank gewährleistet.

Durch die Anbindung der Datenbank an das Geoinformationssystem (GIS) werden interne Messdaten (Sohlgrundaufnahmen, Landvermessung…) mit externen Daten (digitale Katastralmappe, Orthophotos…) verknüpft und zur weiteren Analyse und Präsentation erst dann besonders wertvoll.

Die an den Messstellen kontinuierlich erfassten Parameter erfahren eine genaue und intensive Bearbeitung, welche sich an den gesetzlichen Vorgaben und den hohen internen Ansprüchen orientiert.

Dabei werden die Daten eingehend auf Plausibilität geprüft und bei Bedarf nachbearbeitet. Die aufbereiteten Daten der Bereiche Oberflächenwasser und Grundwasser werden mit dem Hydrographischen Zentralbüro abgestimmt, wobei ausgewählte Messstellen im Hydrographischen Jahrbuch von Österreich veröffentlicht werden.

Damit trägt via donau aktiv zur Erhebung des österreichischen Wasserkreislaufs bei.


Statistische Auswertung

Ein weiteres Kerngebiet ist die statistische Auswertung ausgewählter Abflussdaten zur Bestimmung der für wasserbauliche Maßnahmen vorausgesetzten Bemessungsgrößen wie HQ30 und HQ100.

Aus diesen charakteristischen Abflusswerten werden durch Zuhilfenahme der hydrodynamischen Modellierung und weiterer Auswertemethoden die Kennzeichnenden Wasserstände an der Donau und der March ausgewiesen.

Mit Hilfe von modernen und dem Stand der Technik bzw. auch dem der Wissenschaft entsprechenden Methoden werden Lösungen für Problemstellungen und Projekte bearbeitet.

Die hydrodynamische Modellierung erlaubt es, vorgesehene oder in Planung befindliche wasserbauliche Maßnahmen vorausschauend zu untersuchen, zu bewerten und optimiert werden.

Die Berücksichtigung des integrativen Ansatzes bei der Abwicklung von Projekten implementiert eine verstärkte Kooperation zwischen Wasserbau und anderer die Fließgewässer tangierenden wichtigen Fachbereiche wie der Ökologie sowie weiteren speziellen Wissenschaftsbereichen.

Auch hier vermag die hydrodynamische Modellierung einen wertvollen Input für fachspezifische Analysen darzustellen. Die Grundlagen für alle wasserwirtschaftlichen, wasserbaulichen und ökologischen Projekte an den Fließgewässern Donau, March und Thaya basieren auf der gesicherten Verfügbarkeit und der Qualität der langjährig erhobenen Daten.

 
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