Die nationale und europäische Verkehrspolitik legt fest, wie Mobilität in Zukunft statt finden soll. Neben der Durchführung wichtiger Infrastrukturprojekte werden auch Ziele für das Zusammenspiel der Verkehrsträger und die Senkung negativer Auswirkungen von Mobilität gesetzt.
Die Verkehrspolitik, als ein Mittel zur Stärkung der Europäischen Integration, gehört zu den zentralen Bereichen der europäischen Politik. Neben dem Ziel, eine hohe Qualität der Erreichbarkeiten sicherzustellen, geht der Weg immer klarer in Richtung nachhaltige und energie-effiziente Verkehre.
Die Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum der Europäischen Union sieht bis zum Jahr 2020 eine Verringerung der Treibhausgasemissionen, ausgehend vom Niveau des Jahres 1990, um mindestens 20 % und eine Steigerung der Energie-Effizienz um 20 % vor. Die Binnenschifffahrt kann hier einen wichtigen Beitrag leisten: sie ist umweltfreundlich, sicher und verfügt über freie Kapazitäten.
Um die Rolle der Binnenschifffahrt im Gesamtverkehrssystem zu stärken, hat die Europäische Union ein Aktionsprogramm zur Förderung der Binnenschifffahrt (NAIADES) veröffentlicht. Der Nationale Aktionsplan Donauschifffahrt (NAP) stellt die nationale Umsetzungsstrategie dieses europäischen Aktionsprogramms dar und gibt die Linie für die österreichische Schifffahrtspolitik bis 2015 vor.
Europas modernste Wasserstraßen- gesellschaft – Aufgaben, Ziele und Projekte
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