Zusammenfassung:
Ziel der Diplomarbeit war es, den spezifischen Aufbau und die Abläufe der Logistikkette der Schwerguttransporte zu untersuchen und die Anforderungen der österreichischen Anlagen-, Maschinen- und Stahlbauindustrie an die Leistung des Verkehrsträgers auf Basis einer empirischen Untersuchung (Expertenbefragung aus dem österreichischen Schwergutsektor) zu eruieren. Als Ergebnis der Arbeit liegt vor, inwiefern die Binnenschifffahrt diese Anforderungen erfüllt und der Binnenschiffseinsatz im Schwergutverkehr erhöht werden kann.
Seitens der Verladenden Wirtschaft wurden Vernetzung und Interaktionsqualität der Transportkette von Schwergutprojekten als eine der zentralen Voraussetzungen für die Leistungseffizienz genannt. Eine besondere Bedeutung bei der Projektabwicklung kommt der Qualität der Schnittstellen zwischen verschiedenen Phasen der Prozesskette zu. Diese Qualität äußerst sich in der niedrigen Stufigkeit der Transportkette (niedrige Anzahl der Umschlagsoperationen) und der ausreichenden Ausstattung der Umschlagsplätze in Bezug auf Infrastruktur des Vor- und Nachlaufs sowie Umschlagstechnik. Neben technischen und infrastrukturellen Determinanten bestimmt der menschliche Faktor (Fachwissen des Personals und Vertrauen zwischen den Projektpartnern) die Qualität der Logistikleistung im Schwergutverkehr.
Bei Betrachtung des gesamten Transportvolumens im österreichischen Großraum- und Schwertransport muss das binnenschiffsaffine Gütersubstrat auf die schwereren und überdimensionalen Maschinen, Anlagen, Baukonstruktionen und - mit Einschränkung durch die Neutralität Österreichs - Armeegüter reduziert werden, die im weiteren Einzugsgebiet der RMD-Wasserstraße angeboten und/oder nachgefragt werden und nicht zeitkritisch sind. Auf diesem Teilmarkt erweist sich das Binnenschiff als umweltfreundlicher, energieoptimaler, sicherer und leistungsstarker Verkehrsträger und ist somit für die im Schwergutverkehr dominierenden JIT-Konzepte geeignet. Es ist sowohl eine endogene (durch Gewinnung neuer Kunden am österreichischen Schwergutsektor) als auch exogene (durch Gewinnung neuer Transport- und Absatzmärkte im ausländischen Einzugsgebiet der RMD-Wasserstraße) Erweiterung des Teilmarktes der Binnenschifffahrt möglich.
Ausgehend von den oben angeführten Ergebnissen der Potenzialanalyse ergibt sich der Handlungsbedarf, der sich in drei Aktionskreise unterteilen lässt:
Persönliche Daten:
Geburtsdatum: 25. Dezember 1970
Geburtsort: Moskau (Russland)
Ausbildung:
1978 - 1988 Gymnasium (AHS-Matura), Moskau, Abschluss am 26.Juni 1988 mit Auszeichnung
1988 - 1993 Universität Moskau (Geschichte), Abschluss am 28. Juni 1993 mit Auszeichnung
1993 - 1998 Universität Wien (Übersetzer- und Dolmetscherausbildung: Englisch - Deutsch - Russisch), 2. Diplomprüfung im März 1998 abgeschlossen
1998 - 2002 FH- Studienlehrgang für Europäische Wirtschafts- und Unternehmensführung (berufsbegleitend), Abschluss am 27. Juni 2002
Berufliche Erfahrungen:
Februar - Oktober 1993 Sekretärin, "Weksler Handelsges.m.b.H.", Wien
1994 - 1995 Conference Services, diverse Agenturen, Wien
1996 - 1998 Dolmetscherin/Übersetzerin, "Herz Armaturen AG", Wien
Juni - November 1998 Logistik-Assistentin, "Philips DAP Eastern Europe", Wien
März - August 1999 Verkaufstrainee, "Wiener Städtische", Wien
September 1999 - Juni 2000 Vertriebsassistentin, "Plaut Austria GmbH", Wien
August - Oktober 2000 Projektassistentin, "The Business Solution Architects", Klosterneuburg
seit Dezember 2000 Sekretärin und in der Folge Projektassistentin, "Donau Transport Entwicklungsges.m.b.H - via donau", Wien
Fremdsprachenkenntnisse:
Russisch (Muttersprache), Deutsch (fließend), Englisch (fließend), Französisch (gut in Wort und Schrift), Serbisch (gut in Wort und Schrift)
Sonstige Qualifikationen: EDV (MS Office, BMD, Visio, Electronic Banking); B-Führerschein
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