Zusammenfassung:
Die fortschreitende politische und wirtschaftliche Integration der ost- und südosteuropäischen Länder in die Europäische Union kommt in der steigenden Nachfrage nach Transportdienstleistungen speziell im Donaukorridor zum Ausdruck. Diese Entwicklung eröffnet große Chancen für Logistikdienstleister. In der österreichischen Logistikbranche überwiegen allerdings kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), die vor einer zweifachen Herausforderung stehen. Sie sollen zunehmend komplexe Logistikdienstleistungen international erbringen. Für die Unterstützung der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen, wurden auf nationaler und europäischer Ebene Förderinstrumente entwickelt. Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung der bestehenden Fördermöglichkeiten auf ihre Eignung für die Internationalisierung kleiner und mittlerer Logistikdienstleister - im besonderen Spediteure und Anbieter webbasierender Logistiklösungen - im Donauraum. Nach der Erarbeitung der Theorie der Internationalisierung wurden ausgesuchte kleine und mittlere Logistikdienstleister hinsichtlich der Form der Internationalisierung und Zielländer im Donauraum untersucht und dem bestehenden Förderinstrumentarium gegenübergestellt. Anhand eines konkreten Beispiels wurde ein Szenario für die Internationalisierung eines Anbieters webbasierender Logistiklösungen entwickelt.
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